Unsere Fahrten
Römische Geschichte „live“ erfahren können unsere Schülerinnen und Schüler auf Fahrten, die am Ignaz inzwischen zu einer schönen Tradition geworden sind:
Ein Besuch im Bedaium in Seebruck
5. Klassen entdecken die Römer bei uns — Um auf Spuren der Römer treffen, muss man nicht bis nach Italien fahren: Nicht weit von Rosenheim – in Seebruck am Chiemsee – befinden sich Überreste des römischen Ortes Bedaium. Er lag an einer wichtigen Römerstraße, die von Salzburg nach Augsburg führte.
Die Klassen 5b und 5d besuchten im Juli 2025 im Römermuseum Bedaium den Legionär Quintus Tiberius Octavius und seine Frau. Eindrucksvoll sah der Legionär aus: Er war in ein Legionärsgewand mit Kettenhemd gekleidet, trug Römersandalen und war mit Schwertern bewaffnet. Auch seine Frau begrüßte uns im typischen Römergewand. Beide hauchten der römischen Geschichte des Ortes Leben ein und zeigten, wie die Römer damals den Alltag verbrachten, ihre Felder bewirtschafteten, jagten und Wein anbauten. Die Kinder durften testen, wie es sich anfühlt mit einem schweren Marschgepäck zu gehen. Man durfte Korn zwischen zwei Mahlsteinen mahlen, mit einem Griffel in eine Wachstafel schreiben und sogar eine antike Schere ausprobieren, die besser schnitt als die im Federmäppchen. Durch ein Rollenspiel in historischen Gewändern einer römischen Familie erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welchen Einfluss der Familienvater (pater familias) auf die anderen Familienmitglieder hatte: Er war der alleinige Herrscher innerhalb seiner Familie und hatte die volle Gewalt über alle Familienmitglieder Z.B. musste ihm ein neugeborenes Kind vor die Füße gelegt werden. Indem er es aufhob, erkannte er das Baby als sein eigenes an. Und die Mutter? Sie hatte keine rechtliche Macht und war hauptsächlich für den Haushalt und die Kindererziehung zuständig. Mädchen wurden oft früh verheiratet.
Wie gut, dass sich da im Lauf der Zeit einiges geändert hat!
Fahrt nach Rom
Alle Wege führen nach Rom – für Ignazler spätestens in der Oberstufe. Über die "ewige Stadt" könnte man ewig reden. Für uns ist klar: Rom muss man erleben! HIER geht's zur letzten Fahrt.
Fahrt nach Regensburg
In der siebten Klasse machen sich unsere Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche in der "nördlichsten Stadt Italiens": Regensburg. Hier gibt es nicht nur die dicken Mauern des einstigen Legionslagers "Castra Regina" zu bestaunen, sondern im Historischen Museum kann man auch selbst erkunden, wie die Römer in der Provinz Werkzeuge herstellten, kochten, spielten, badeten und schrieben. Der gewaltige gotische Dom, das Rathaus der alten Reichsstadt und die Steinerne Brücke erzählen vom Reichtum und der Bedeutung Regensburgs im Mittelalter. Allerdings hatte der Glanz auch seine unappetitliche Kehrseite. Jedenfalls dürfen sich unsere Schüler glücklich schätzen, dass sie heute auf den Straßen nicht mehr knöcheltief durch den Unrat steigen müssen, der nicht selten aus den Fenstern gekippt wurde. HIER geht's zur letzten Fahrt.















