Physik

TUM Schülerkonferenz 2020

Inseln der Ordnung inmitten des Chaos

Von der TU München ausgezeichnet: Jakob Wallner, Norman Spaeth und Tobias Wögerbauer (v.l.) aus dem W-Seminar Physik (Foto: Wögerbauer)

Die Technische Universität München (TUM) hat im Rahmen der TUM Schülerkonferenz drei Schüler aus dem W-Seminar Physik für ihre Forschungsprojekte ausgezeichnet. So auch Norman Spaeth für seine "Untersuchungen zum stabilen Betrieb des Reibungsoszillators".

"Das Experiment ist im Prinzip einfach aber instabil", erklärt der Schüler, "eine Metallstange wird auf zwei gegensätzlich rotierende Spulen gelegt. Die Stange bewegt sich dann in unvorhersagbarer Weise hin und her oder schaukelt sich unvermittelt auf. Aber findet man die richtige Balance aus Reibung und Rotation so stellt sich eine wundersame harmonische Schwingung ein." Für das genaue Ausmessen dieser "Inseln der Ordnung inmitten des Chaos" wurde Norman Spaeth mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen gingen an Tobias Wögerbauer für sein Projekt "Saxon Bowl" und Jakob Wallner für "Centripetal Spheres".

Ein Höhepunkt im Rahmenprogramm war der Gastvortrag "Die Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis" unseres P-Seminars Physik. Das Seminar hatte im Dezember letzten Jahres einen erfolgreichen Schulkontakt aufgenommen. Der Vortrag fand ein so breites Interesse, dass die Jury kurzerhand einen Sonderpreis für das Seminar einrichtete.

Die TUM Schülerkonferenz ist eine wissenschaftliche Konferenz mit Schwerpunkt auf den sogenannten MINT-Fächern. Unsere Schülerinnen und Schüler präsentieren dort ihre Seminararbeiten in einem Vortrag oder in einem Poster einer interessierten Öffentlichkeit und einer Jury aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TUM. Anschließend beantworten sie Fragen aus dem Auditorium. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Konferenz diesmal online statt.

Dr. Thomas Grillenbeck