Latein

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Latein kreativ

Erst denken, dann handeln!

Texte zu den Fabeln von Phaedrus im Lehrbuch Adeamus! inspirierten Schülerinnen aus der Klasse 8c einen Comic zur Fabel von den hungrigen Hunden zu gestalten. Hier die zugrundeliegende Fabel:

Die Fabel von den hungrigen Hunden
Phaedrus poeta hanc fabulam composuit: Nemo vere beatus fieri potest, si rebus suis contentus non est et cupiditate adductus consilium stultum capit. Canes traduntur quondam corpus bovis sub aqua fluminis vidisse. Quod ex undis trahere studuerunt, sed non potuerunt, quia aqua altior erat. Itaque consilium ceperunt aquam e-bibere. At factum est, ut copia aquae rumperentur, priusquam cibum appetitum contingerent.

Und das ist dabei herausgekommen:

  • Sophia Sitte
  • Merle Zürcher
  • Emma Christoforetti

Open-media-Prüfungen

Man stelle sich vor: Man liegt auf einem OP-Tisch, das OP-Team steht bereit, die Chancen stehen gut. Da betritt der Chefarzt den Raum und sagt streng: „Leute, ab jetzt kein Wort mehr miteinander! Und alle technischen Hilfsmittel sind strengstens verboten!“

Was in unserer Lebens- und Berufswelt undenkbar wäre, ist in der Schule Standard. Bei Prüfungen ist es in der Regel streng verboten, miteinander zu kommunizieren oder technische Hilfsmittel zu benutzen. Das ist auch sehr sinnvoll. Trotzdem: Wenn wir unsere Schülerinnen und Schüler auf ihre Zukunft vorbereiten wollen, sollten wir auch „realistische“ Prüfungen durchführen.
Am Ignaz fanden im Schuljahr 2024/25 erstmals im Rahmen Kleiner Leistungsnachweise Open-Media-Prüfungen statt. Im Fach Latein etwa sollten die Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse den Auftrag eines Literaturverlages erfüllen: Für eine neue zweisprachige Ausgabe der Ars amatoria, dem berühmt-berüchtigten Liebesratgeber des römischen Dichters Ovid, sollte der Buchumschlag entworfen werden, mit jeweils einem geeignetem Bild vorne und hinten, einem für die Zielgruppe ansprechenden Untertitel, einer passenden Inhaltsangabe und einem kurzen Auszug mit Übersetzung sowie Hinweisen zur Übersetzung: 90 Minuten Zeit, Arbeitsplatz frei wählbar (Bibliothek, Lernatelier, Lernlounges, oder Klassenzimmer), Kommunikation sowie Nutzung von iPad mit Zugang zu Internet und KI-Tools erlaubt.

Die Aufgabe war vorher nicht bekannt. Aber natürlich muss man sich auch auf eine solche Prüfung vorbereiten und neben fachlichen Inhalten auch z.B. üben, wie man mit KI-Tools umgeht. Könnte sein, dass unsere Schulkinder das in ihrem Leben noch öfter tun müssen.

Udo Segerer

Latein für kreative Köpfe

An der 1. Runde teilgenommen haben Pauline Kuchenbaur, Emil Hegemann, Jonathan Keil, Stephanie Magiera, Magdalena Meier, Leni Schwenk und Mayumi Hanusch

Schülerinnen und Schüler, die in der Oberstufe Latein belegt haben, sind dazu eingeladen, am bayernweiten Landeswettbewerb Latein teilzunehmen. Dabei gilt es, nicht nur richtig und sprachlich versiert zu übersetzen, sondern auch kreative und knifflige Aufgaben zu lösen.

Der Wettbewerb besteht aus drei Runden, wobei jeweils die besten Teilnehmenden die nächste Runde erreichen. Die Gewinner der letzten Runde werden in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen und mit einem Stipendium gefördert. Aber schon die Teilnehmer der zweiten und dritten Runde erhalten Geld- und Buchpreise.

Das war Anreiz genug für sieben Schülerinnen und Schüler aus dem gA-Latein-Kurs der 12. Jahrgangsstufe sich am 31.01.2025 mutig dieser Herausforderung zu stellen. Nicht umsonst, denn alle absolvierten die Aufgabe mit sehr gutem und gutem Erfolg! Emil Hegemann erreichte sogar die 2. Runde! Er konnte mit einer brillanten Übersetzung, viel speziellem Wissen und sprachlich-kreativen Fähigkeiten glänzen. Dazu gratulieren wir ganz herzlich!

Optime fecistis!

Anne Lexa