Hellas 2025
Perspektiven aus Griechenland
"Kein Griechisch-Schüler verlässt das Ignaz, ohne Griechenland gesehen zu haben!" — Diesem ungeschriebenen Gesetz bleiben wir seit über 30 Jahren treu. Nachdem sich Dieter Friedel im Jahr 1992 erstmals mit einer kleinen Gruppe aufgemacht hatte, begaben sich heuer 37 "Griechen" und "Nichtgriechen" zum fünfzehnten Mal auf die Reise ins ersehnte Land.
Die Studienfahrt führte uns wie immer zu den wahrhaft klassischen Orten wie Delphi, Olympia und Athen. Wir folgten den Spuren der griechischen Antike und gingen vor Ort den Ursprüngen unserer europäischen Kultur nach. Das eröffnete uns Perspektiven, das ermöglichte uns den Durchblick! Im besten Sinne war die Fahrt für unser kulturelles Bewusstsein nachhaltig prägend.
Ein-Blick von außen
Zum Orakel von Delphi, den Klöstern von Meteora, natürlich nach Athen, Korinth, Mykene, Olympia und zu etlichen weiteren Stationen führte die Studienfahrt des Ignaz einen Bus voll Schülerinnen und Schülern in Begleitung von Herrn Rütz, Frau von Koskull, Frau Klar und Herrn Unterhuber – und des Busfahrers, Herrn Aksoy (der eigentliche Held der Fahrt!).
Beeindruckend zu sehen, welche landschaftliche Vielfalt Griechenland aufweist – von der Bergwelt der Region Epirus mit sattgrünen Tannenwäldern und Bären über Delphi mit Blick auf einen Olivenhain von Horizont zu Horizont bis hin zur kargen Küstenlandschaft mit herrlichem Sonnenuntergang am Kap Sounion rings um den Poseidontempel.
Beeindruckend die steinernen Zeugen vergangener Hochkulturen – alle haben sie ihre Spuren hinterlassen. Von den Zyklopenmauern der Mykener über die eleganten Tempel der griechischen Klassik zu den Römern, und natürlich ist Griechenland auch Land des (frühen) Christentums – Areopag und Korinth sprechen ihre eigene Sprache. Dazu die mittelalterlichen Klöster von Meteora bis hin zur ersten Hauptstadt des modernen Griechenland, Nafplion unter König Otto.
Beeindruckt haben mich die Schülerinnen und Schüler, die in Kurzreferaten quasi als Reiseführer ihren Mitschülern erklärt haben, was am jeweiligen Ort gerade das Wesentliche ist, und sich voller Interesse auf das antike und das moderne Griechenland eingelassen haben. Beeindruckend zuletzt, mit welcher Gelassenheit Herr Rütz die Reisegruppe geleitet und begleitet hat – stets mit Witz, großer Begeisterung und dem notwendigen Überblick. Chapeau!
Ich würde jederzeit wieder mitfahren.
Stefan Kattari






































































































































































































