Fahrten im Juli 2026
The grass is always greener on the other side?
In England regnet es immer, die Wiesen sind grün und das Essen grausig – noch mehr Klischees?
Auch wenn die Weltstadt London vielleicht nicht ausschließlich typisch britisch ist, zum Widerlegen von Vorurteilen taugt sie auf alle Fälle. Fünf Tage lang schien die Sonne auf die 22 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Frau von Koskull und Herrn Anetzberger herab, im Hyde Park waren die Wiesen trocken und gelb (sogar in Greenwich, welche Ironie im Namen!), und neben dem Nationalgericht „Fish and Chips“ im Pub bieten Restaurants eine unermessliche Vielzahl an indischen, libanesischen und noch viel mehr -ischen Delikatessen.
Eine Vielzahl von Anregungen hatten sich die Teilnehmer auch schon vorher gesammelt und brannten nur darauf, das malerische Viertel Notting Hill zu durchstreifen, den lebhaften Camden Market zu erkunden oder einen Abstecher zum Herrenschneider oder ins Dr. Who-Museum zu machen. Dabei durften die berühmtesten landmarks natürlich im offiziellen Programm nicht fehlen – Buckingham Palace, Tower Bridge, Covent Garden etc.
Weniger ausgetretene Pfade bewirkten daneben so manchen Aha-Effekt. Großbritannien als frühere See- und Kolonialmacht offenbarte sich im „Museum of London Docklands“ und beim Ausflug zum Null-Meridian in Greenwich, erstaunlich fanden die Schülerinnen und Schüler die Fülle der einflussreichen und berühmten Persönlichkeiten in der National Portrait Gallery. Vielleicht überraschend als Höhepunkt empfunden wurde schließlich der Besuch einer Sitzung im „House of Commons“, dem britischen Parlament im Palace of Westminster, der eher bekannt ist als Heimstätte der berühmten Glocke „Big Ben“. Jedenfalls verging die Zeit wie im Flug, vor allem während der kurzweiligen Führung mit dem Schauspieler Michael im Nachbau des Shakespearschen Globe Theatre.
Fazit: Das Gras ist nicht grüner auf der anderen Seite des Ärmelkanals, aber diese quirlige, bunte Stadt voller Leben und Historie ist schlichtweg "marvellous". This won’t be the last time.
Sommer in Paris
Vier intensive und sehr heiße Tage liegen hinter uns, die angefüllt waren mit Kultur (u.a. Nôtre Dame, Musée de l'Orangerie, Rodin), Kulinarik (natürlich Baguette, Macarons, Eis von Berthillon), Natur (Schiffsfahrt auf der Seine, Gang durch den Jardin des Plantes) und sogar Sport (Halbfinale Frankreich gegen Spanien). Besonders beeindruckend waren die Feierlichkeiten zum 14. Juli inklusive Flugshow, die wir von den Tuilerien beobachten konnten. Die Lieblingssehenswürdigkeit der ganzen Gruppe ist und bleibt aber wohl La Tour Eiffel!
Dr. Annegret Wittram