Berufsorientierung am Ignaz
Besuch der IHK-Ausbildungsscouts in den 9. Klassen
Im Rahmen der beruflichen Orientierung besuchten die IHK-Ausbildungsscouts die 9. Klassen unserer Schule. Drei Auszubildende stellten dabei ihre jeweiligen Ausbildungsberufe vor: ein Auszubildender zum Automobilkaufmann, ein Auszubildender zum Elektrotechniker für Betriebselektronik sowie eine Auszubildende zur Industriekauffrau. Die Ausbildungsscouts gaben den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in ihre Ausbildungsinhalte, den Aufbau der Ausbildung sowie in den Arbeitsalltag in ihren Betrieben. Dabei berichteten sie auch über persönliche Erfahrungen, typische Aufgaben und Anforderungen der Berufe. Zudem informierten sie über mögliche Weiterbildungs- und Karrierewege, die sich im Anschluss an die Ausbildung eröffnen. Im Anschluss an die Präsentationen nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen. Diese wurden offen und anschaulich beantwortet, sodass viele individuelle Interessen und Unsicherheiten geklärt werden konnten. Der Besuch der IHK-Ausbildungsscouts stellte für die Jugendlichen eine wertvolle Unterstützung bei der Berufsorientierung dar und bot hilfreiche Impulse für die eigene Zukunftsplanung.
Barbara Dienhart
Besuch des Finanzamts in der Klasse 11c
Am Dienstag, 3.2.26, erhielt die Klasse 11c besonderen Besuch: Zwei Finanzbeamtinnen kamen für insgesamt vier Schulstunden in den Unterricht, um den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Arbeit des Finanzamts zu geben. Im Mittelpunkt des Besuchs stand zunächst die Einkommenssteuererklärung. Die Beamtinnen erklärten verständlich, warum Steuern erhoben werden, wer eine Steuererklärung abgeben muss und wie diese grundsätzlich aufgebaut ist. Anhand anschaulicher Beispiele wurde deutlich, welche Einnahmen steuerpflichtig sind und welche Ausgaben gegebenenfalls abgesetzt werden können. Ein weiterer wichtiger Themenblock war die Schwarzarbeit sowie die Steuerhinterziehung. Dabei wurde erläutert, was genau unter diesen Begriffen zu verstehen ist, welche Folgen illegale Beschäftigung haben kann und warum Steuerhinterziehung kein Kavaliersdelikt ist. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und beteiligten sich aktiv mit Fragen und eigenen Überlegungen an der Diskussion. Zum Abschluss des Besuchs stellten die Finanzbeamtinnen die unterschiedlichen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten beim Finanzamt vor. Dabei ging es sowohl um die klassische Ausbildung als auch um duale Studiengänge. In einer offenen Fragerunde konnten letzte Unklarheiten geklärt und individuelle Fragen beantwortet werden. Der Besuch bot der Klasse 11c eine spannende Abwechslung zum Schulalltag und vermittelte wichtige Informationen für das spätere Berufs- und Alltagsleben.
Barbara Dienhart
Wer will fleißige Handwerker sehen?
Hier sind sie! Beim „Tag des Handwerks“ der Handwerkskammer für München und Oberbayern am 30. Mai 2025 schauten unsere Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe den Profis über die Schulter und legten selbst Hand an: Sie schnupperten in den Beruf des Friseurs hinein und schnitten Haare, sie mauerten mit echten Ziegeln, schraubten an Autos und überprüften sie, sie bauten ein Modell eines Dachstuhls, bearbeiteten Furniere und verdrahteten Steckdosen und Schalter.
Die Begeisterung war bei allen spürbar! Der Tag bot wertvolle Einblicke in die Berufswelt der Friseure, Maurer, Mechatroniker, Zimmerer, Schreiner und Elektroniker, vor allem aber machte er die vielfältigen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten des Handwerks greifbar. Für manche ein Ansporn, später selbst eine handwerkliche Laufbahn einzuschlagen, für andere eine wichtige Orientierung für die Zeit nach dem Abitur. In jedem Fall eine wertvolle Erfahrung und ein Tag voller Fleiß und neuer Eindrücke!
Mat
Berufe erleben, Klischees durchbrechen!
Was macht eigentlich ein Architekt den ganzen Tag? Wie läuft ein Check-in am Flughafen wirklich ab? Und welche Berufe gibt es abseits der üblichen Rollenklischees noch zu entdecken? Beim Girls’- und Boys’ Day 2025 durften unsere Schülerinnen und Schüler genau das herausfinden – in Berufsfeldern, in denen Frauen oder Männer bisher unterrepräsentiert sind. Einmal im Jahr öffnet sich die Tür zu einer ganz besonderen Erfahrung: einen Tag lang raus aus dem Klassenzimmer, rein in die Praxis, hinein in Berufswelten, die man sonst vielleicht nie in Betracht gezogen hätte. Zwei unserer Schüler berichten stellvertretend von ihren ganz persönlichen Eindrücken – vom Terminal bis zum Zeichenbrett.
Sebastian Vaca: Ein spannender Tag am Flughafen München
Schon im letzten Jahr habe ich am Boys’ Day teilgenommen – eine tolle Gelegenheit, verschiedene Berufe kennenzulernen. Auch dieses Jahr war für mich klar: Ich will wieder dabei sein! Zusammen mit meinem Freund Alex meldete ich mich für ein Praktikum am Flughafen München an. Am 3. April ging es früh los – schon um 6 Uhr machten wir uns auf den Weg. Vor Ort wurden wir gemeinsam mit vielen anderen Teilnehmenden begrüßt und in verschiedene Berufsfelder eingeteilt. Zur Auswahl standen unter anderem die Flughafenfeuerwehr (dort fand auch der Girls’ Day statt), aber Alex und ich hatten uns für den Beruf Servicekaufmann im Luftverkehr entschieden. Zuerst fuhren wir mit einem Bus zu Terminal 1, wo unser Praktikum begann. Im Büro angekommen, erhielten wir ein Briefing mit spannenden Informationen über den Flughafen. Dazu gab es Getränke und Süßigkeiten – ein netter Start! Danach durften wir selbst einen Check-in durchführen: Wir haben uns gegenseitig eingecheckt und unsere eigenen Boardingpässe ausgedruckt. Ein echtes Highlight war der Besuch des Rollfelds. Dafür mussten wir einen Sicherheitscheck passieren – sogar der Bus wurde geröntgt! Aus nächster Nähe konnten wir beobachten, wie Flugzeuge versorgt und vorbereitet werden. Es war beeindruckend, wie groß und technisch ausgeklügelt alles ist. Das Mittagessen war super organisiert: ein großes, kostenfreies Buffet für alle Teilnehmenden. Zum Abschluss gab es eine gemeinsame Verabschiedung – inklusive kleiner Geschenke.
Insgesamt war es ein perfekt organisierter Tag, bei dem viel Mühe und Herzblut spürbar waren. Alex und ich fanden den Beruf sehr spannend und können jedem nur empfehlen, selbst einmal mitzumachen. Wir haben außerdem am Wettbewerb teilgenommen und ein Video auf Instagram hochgeladen – unter dem Hashtag #praktikumsreporter2025.
Lilly Pringal: Mein Tag im Architekturbüro
Am Girls’ Day durfte ich mein Praktikum im Architekturbüro Schleburg in Rosenheim absolvieren. Die Stelle war nicht offiziell ausgeschrieben – ich hatte mich initiativ beworben, weil mich das Berufsbild einer Architektin sehr interessiert. Das Architekturbüro Schleburg beschäftigt rund 30 Mitarbeitende und gehört zu den größten Planungsbüros im Raum zwischen München und Salzburg. Viele ihrer Projekte kennt man hier in der Region: Sie haben zum Beispiel das OVB-Druckzentrum, das Wohngebäude ROXY in Rosenheim, das Modehaus Gang in Kolbermoor und die Sanierung des Sparkassenhochhauses geplant. Auch Lagerhallen – etwa für den Eurofighter – sowie beeindruckende Stadtvillen gehören zu ihrem Portfolio. Während meines Praktikumstags durfte ich in die Grundlagen der Architektur hineinschnuppern. Ich lernte den Umgang mit CAD-Programmen und entwickelte erste Entwürfe für Grundrisse. Besonders spannend fand ich die 3D-Modellierung, bei der man Räume gestaltet und möbliert – ein kreativer und technisch anspruchsvoller Prozess.
Für mich war es ein sehr aufregender Tag mit vielen neuen Eindrücken. Ich bin der Firma Schleburg sehr dankbar für die Gelegenheit und würde jederzeit wieder dort ein Praktikum machen. Ich kann es jedem und jeder nur weiterempfehlen!
Ob Großbaustelle oder Großflughafen – der Girls’- und Boys’ Day 2025 hat gezeigt, wie vielfältig und spannend die Berufswelt sein kann, wenn man den Mut hat, über den Tellerrand zu schauen. Für viele Schülerinnen und Schüler war es mehr als nur ein "Schnuppertag": Es war ein Tag voller Aha-Erlebnisse, neuer Perspektiven – und vielleicht der erste Schritt in eine berufliche Zukunft.
Am 23. April 2026 ist es wieder so weit. Mach mit, entdecke neue Seiten an dir und erlebe, wie viel Spaß Berufsorientierung machen kann!
Mat
Stipendien und Studienfinanzierung: Gewusst wie!
Nützliches Wissen aus erster Hand – das vermochte Valentin Weigel zu vermitteln. Aufklärung und neue Ideen rund um die Studienfinanzierung waren das Thema des Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er berichtete aus dem eigenen universitären Werdegang und seinem Weg zum Stipendium. Nach dieser kurzweiligen und spannenden Informationsrunde sehen unsere Schülerinnen und Schüler neue Möglichkeiten in einem späteren Studium und werden hoffentlich auch einmal eine passende Förderung erhalten.
Mit dem Herzen denken
Schon bald werden werden unsere Schülerinnen und Schüler der heutigen Q11 vielfältige Wege durch ihre Studien- und Berufswahl beschreiten. Die dafür notwendigen Entscheidungen treffen sie hoffentlich nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen! Diese wichtige Botschaft haben alle sechs Referenten am Q11 Berufsinformationstag 2022 transportiert. Die abwechslungsreichen und spannenden Vorträge von Dr. Rolf Rosenfeld (Hausarzt und Internist aus Rosenheim), Maximilian Obring (Head of operations bei flexcavo), Tom Brandelmeier (Influencer Marketing und Gründer von @empfehlenswert), Abuzar Erdogan (Jurist bei der meine Volksbank Raiffeisenbank eg Rosenheim), Korbinian Aicher (Bauingenieur) und Daniel Buchin (Doktorand am Max Planck Institut für Physik in München) zeigten, dass ein wohlüberlegter beruflicher Werdegang ebenso wichtig ist, wie die Freude am Beruf und das tief empfundene Glück über das eigene Wirken. In diesem Sinne wollen auch wir mit Herz und Verstand unseren Schülerinnen und Schülern den Weg in eine erfolgreiche Studien- und Berufswahl erleichtern.
Mat














