Medienkompetenz

Social Media Day am Ignaz

Zwei Schülerinnen im "Augmented-Reality-Escape-Room".

"Filterblase", "Doomscrolling", "Hate Speech", "Clickbait" — Nicht nur diese neuartigen Begriffe legen Zeugnis ab, dass sich die Medienwelt und der Medienkonsum unserer Gesellschaft in den letzten Jahren stark verändert haben. Auch die neuesten Jugendstudien belegen, dass sich die jüngeren Generationen hauptsächlich online über die Geschehnisse in der Welt informieren – und dies mehr und mehr in den sozialen Medien.

Diese Entwicklung haben wir am Ignaz zum Anlass genommen am 3. Mai, dem Tag der internationalen Pressefreiheit, unseren ersten Social Media Day mit allen unseren 10. Klassen zu veranstalten.

In verschiedenen selbst ausgesuchten Workshops beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler mit der Wirkungsweise von Desinformationskampagnen/Fake News, mit dem Umgang mit Hate Speech in sozialen Medien und außerhalb, mit der Attraktivität von Verschwörungstheorien oder, wie man auf extremistischen Äußerungen in Chatgruppen reagiert. Hierbei durften sie auch viel selbst aktiv werden, bspw. spielerisch einer rätselhaften Falschmeldung aus der Zukunft in einem digitalen EscapeRoom auf die Spur kommen, einen fiktiven online-Streit moderieren und in ein produktives Streitgespräch umwandeln, Diskussionen anleiten und vieles mehr.

Vier externe Medienexpertinnen und -experten begleiteten unsere Schülerinnen und Schüler hierbei an ihrem Social Media Day und stellten sich in einer abschließenden Diskussion noch einmal all ihren umfangreichen und mit neuem Wissen angereicherten Fragen.

Denn eins steht fest: "Sozial" sind die neuen Medien nicht von alleine, sondern werden es erst durch uns und unser Engagement für unsere Demokratie.

Yannik Mück

  • Unterwegs im "Fake-Escape-Room"
  • Vortrag zum Extremismus in den sozialen Medien
  • Podiumsdiskussion